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Internationaler Frauentag - Eine Welt für unsere Töchter

Internationaler Frauentag - Eine Welt für unsere Töchter

. 2 minuten gelesen

Heute schreiben wir den internationalen Frauentag 2020.
Und ich frage mich, ob wir tatsächlich eine Erinnerung brauchen. Eine Erinnerung daran, wie groß die Schritte eigentlich sind, die wir in der Vergangenheit zurück gelegt haben. Ich frage mich, ob wir vielleicht wirklich noch einmal daran erinnert werden müssen, wie viel noch vor uns liegt.
Die Generation unserer Großmütter durfte keine Waschmaschine ohne die schriftliche Genehmigung ihres Ehemannes kaufen. Die Vergewaltigung in der Ehe ist gerade mal seit etwas mehr als 20 Jahren strafbar.

Das ist alles gar nicht so lange her.

Genau soviel, wie sich bereits verändert hat, liegt auch noch vor uns

Große Meilensteine liegen bereits hinter uns. Gleichzeitig besteht noch immer großes Potential. Vor allem mit dem Blick auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf gibt es noch Luft nach oben, wenn wir an eine freie Gesellschaft denken.

Ich schreibe es sehr ungern aber ich habe das Gefühl, dass gerade viele der noch existenten Mauern vor allem in den Köpfen von uns Frauen existieren.
Mombashing, Intrigen, Missgunst, Neid sehe ich als veraltete Kompensationsstrategien, derer wir uns aus der Hilflosigkeit heraus bedienten.

Diese Muster sind noch immer da. Denken wir an einen Artikel, in dem die sechs Monate Elternzeit, geplant von Unternehmerin Delia Lachance, erst kürzlich (von einer Frau!), als potentiell gefährlich für das Unternehmen deklariert wurden.
Es darf noch viel passieren. Die Frau von heute lebt große Freiheiten. Wir dürfen es uns erlauben, selbstbewusst und großzügig denkend durch unser Leben zu schreiten.

Welche Gesellschaft wünschst du dir für deine Kinder?

Sowohl für unsere Töchter als auch für unsere Söhne dürfen wir jetzt den Grundstein legen, für eine Gesellschaft, in der Frauen sich ihrer Freiheit in vollem Selbstbewusstsein bedienen dürfen und es sich einander gönnen.

Wir sind keine Hexen, Furien, Egozentriker oder Rabenmütter, und wir sind auch nicht hinterlistig, wenn wir unsere Freiheiten leben. Wir erleben keinen Nachteil, wenn unsere Mitfrauen erfolgreich sind - alles haben.

Es ist uns kein Triumph, wenn wir "mehr" unter einen Hut bekommen als die andere.

Wir dürfen unsere neuen Freiheiten auskosten - und zwar in dem Ausmaß, das uns entspricht. Wir dürfen uns gegenseitig feiern und ein wohlwollendes, friedliches Bild zeichnen, von dem unsere Kinder in jeder Hinsicht profitieren werden.

Wir dürfen uns feiern. Wir müssen nicht.
Wir sind frei.

Happy Womensday!